Am Beispiel des Betroffenen Dieter Gloor aus Männedorf erklärte der Beitrag der SRF-Journalisten André Ruch und Susy Schär die Arbeit der Stiftung EFA. Dieter Gloor verlor seine Frau Renate Gloor durch den Kontakt mit Asbest. Wann sie mit dem Material in Kontakt kam, weiss er bis heute nicht. Erst nach vielen Besuchen verschiedener Ärzte konnte man den Umgang mit Asbest als Ursache ihrer Krankheit diagnostizieren. Da seine Frau jedoch nicht beruflich mit dem Material arbeitete, konnte kein Arbeitgeber verantwortlich gemacht werden. «Im Moment wissen wir, dass nach Suva-Statistik immer noch 120 Erkrankungen im Jahr passieren,» so Präsident Urs Berger im Interview. «25% dieser Fälle haben keinen Schutz der obligatorischen Unfall- oder Krankenversicherung.» Dank der Stiftung EFA kann sich Dieter Gloor sich nun Hoffnung auf Unterstützung machen. «Das ersetzt natürlich nicht meine Frau. Doch die Anerkennung, dass hier Fehler gemacht wurden, gibt mir eine gewisse Genugtuung.»

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